Penthouse-Planung in Conegliano: 130 m² vor Bauabschluss neu durchdacht
Bei diesem Innenarchitektur-Projekt in Conegliano, in der Provinz Treviso, haben wir an einem Neubau-Penthouse von rund 130 m² gearbeitet, während sich das Gebäude noch in der Realisierungsphase befand. Ein besonders wertvoller Zeitpunkt, denn so konnten wir eingreifen, bevor Wände, technische Anschlüsse und interne Raumaufteilung endgültig festgelegt wurden.
Der Kunde hat uns genau zum richtigen Zeitpunkt kontaktiert, und das hat den entscheidenden Unterschied gemacht. Wir konnten am Grundriss arbeiten, die Schlafzone verbessern, einzelne Wegeführungen korrigieren und eine standardisierte Bauträgeraufteilung in ein wirklich maßgeschneidertes Zuhause verwandeln: fließender, funktionaler und besser abgestimmt auf die Art und Weise, wie die Wohnung täglich genutzt werden sollte. Es ist dasselbe Prinzip, das wir in unserem Leitfaden zur Wohnraumgestaltung und Innenraumplanung vertiefen: Zuerst wird analysiert, wie ein Zuhause gelebt wird, danach werden Räume, Möbel und technische Anlagen definiert.
Das Projekt wurde von unserem Architekten Elia Marchioni entwickelt, mit einem klaren Ziel: nicht einfach ein neues Penthouse einzurichten, sondern es von innen heraus neu zu denken – ausgehend von den Bedürfnissen des Kunden, den Möbeln, den Bewegungsabläufen und den täglichen Gewohnheiten.
Das Ergebnis ist ein modernes, warmes und sehr persönliches Penthouse. Es gibt keine weißen Wände: Jede Oberfläche wurde bewusst geplant, um den Eichenboden, die Möbel, die Kunstwerke des Kunden und die Farbidentität des Hauses hervorzuheben.
Ort
Conegliano (TV) - Venetien
Objekttyp
Penthouse im Neubau
Leistung
Komplette Innenraumplanung
Fläche
Ca. 130 m²

Wie das Penthouse organisiert ist
Das Penthouse erstreckt sich über rund 130 m² und wurde mit einer klaren Trennung zwischen Wohnbereich und Schlafbereich geplant, wobei eine stilistische Kontinuität in der gesamten Wohnung erhalten bleibt.
Der Wohnbereich besteht aus einem großen offenen Raum mit Küche, Esstisch und Lounge. Es ist der kommunikativste Bereich des Penthouses, geplant, um den Dialog zwischen den Personen in der Küche, am Esstisch und auf dem Sofa zu erleichtern.
Vom Wohnbereich aus führt ein Flur in den privaten Teil der Wohnung. Diesen Flur haben wir mit den Kunstwerken des Kunden und niedrigen Sideboards aufgewertet und ihn von einem einfachen Durchgang in eine kleine private Galerie verwandelt.
Der Schlafbereich umfasst zwei Kinderzimmer, ein Bad mit Hauswirtschaftsbereich, ein innenliegendes Gästebad mit starkem gestalterischem Charakter und ein Elternschlafzimmer, das als private Suite konzipiert wurde – mit begehbarer Garderobe, verdecktem Homeoffice und direkt zugänglichem en-suite Bad.
Die wichtigsten Bereiche des Penthouses
- Offener Wohnbereich mit Küche, Esstisch und Lounge
- Flur, aufgewertet durch Kunstwerke des Kunden und niedrige Sideboards
- Innenliegendes Gästebad mit schwarzer Frontwand und schwarzer Decke
- Zwei Kinderzimmer
- Bad mit Hauswirtschaftsbereich zwischen den beiden Kinderzimmern
- Elternschlafzimmer mit begehbarer Garderobe
- Verdecktes Homeoffice im Elternbereich
- En-suite Bad mit direktem Zugang vom Schlafzimmer
Die Ausgangssituation: ein neues Zuhause, aber noch nicht maßgeschneidert
Das Penthouse basierte auf einem technisch korrekten Neubaugrundriss, der jedoch noch nicht wirklich auf die Bedürfnisse des Kunden abgestimmt war. Die Räume waren vorhanden, die Wohnfläche war großzügig, aber einige Bereiche waren nicht optimal verteilt.
Die wichtigste Herausforderung betraf den Schlafbereich: Einige Räume waren zwar groß, aber nur eingeschränkt nutzbar; das en-suite Bad war nicht ausreichend auf die tägliche Nutzung durch zwei Personen abgestimmt, und rund um das Elternschlafzimmer fehlte eine wirklich private und funktionale Organisation.
Durch den Eingriff vor dem endgültigen Abschluss der Bauphase konnten wir diese Grenzen in planerische Chancen verwandeln: eine funktionalere begehbare Garderobe, ein vergrößertes en-suite Bad, ein verdeckter Arbeitsbereich und logischere Wege zwischen den verschiedenen Funktionen.
Grundriss vorher und nachher: gleiche Fläche, deutlich funktionalere Räume
Einer der wichtigsten Aspekte des Projekts war die Arbeit an der internen Raumaufteilung. Die Fläche des Penthouses blieb unverändert, rund 130 m², doch die Qualität der Räume hat sich deutlich verändert.


Unser Architekt Elia Marchioni hat vor allem den Schlafbereich neu geplant, der im linken Teil des Grundrisses sichtbar ist. Ziel war es, wenig nutzbare Flächen zu eliminieren und sie in konkrete Funktionen zu verwandeln: begehbare Garderobe, größeres en-suite Bad, komfortablere Wege und verdecktes Homeoffice.
Die wichtigsten Änderungen im Schlafbereich
- Integration einer funktionaleren begehbaren Garderobe
- Vergrößerung des en-suite Bads
- Großer Waschtisch mit einzelnem Aufsatzwaschbecken und großem Spiegel
- Schaffung eines verdeckten Arbeitsbereichs
- Eliminierung großer, aber wenig nutzbarer Flächen
- Optimierung von Wegen und Zugängen
Die Fläche des Penthouses hat sich nicht verändert, aber die Art, wie sie genutzt und erlebt wird, hat sich grundlegend gewandelt. Das Elternschlafzimmer wurde zu einer vollständigen privaten Suite, in der Ruhebereich, Stauraum, Arbeitsplatz und en-suite Bad natürlich miteinander verbunden sind.
Genau darin liegt der Wert frühzeitiger Planung: nicht zusätzliche Quadratmeter zu schaffen, sondern die vorhandenen besser funktionieren zu lassen.
Zuerst die Möbel, dann die Technik: ein Zuhause, das um die reale Nutzung herum geplant wurde
In diesem Projekt haben wir eine Methode verfolgt, die ebenso einfach wie entscheidend ist: Die Planung beginnt bei den Möbeln, bevor die technischen Anlagen definiert werden. Wir haben die Position von Küche, Stauraum, Sofa, Tisch, Betten, Schreibtischen und täglichen Funktionen analysiert; erst danach wurden Steckdosen, Lichtpunkte, Schalter, Abläufe und technische Anschlüsse festgelegt.
Diese Entscheidung hat einen der häufigsten Fehler bei Neubauten vermieden: Möbel an bereits festgelegte Anlagen anzupassen. Hier ist das Gegenteil geschehen. Die Anlagen wurden an den richtigen Stellen positioniert, weil die Nutzung der Räume, die Bewegungsabläufe und die Gewohnheiten des Kunden bereits klar waren.
Das Ergebnis ist ein Zuhause, das komfortabler, intuitiver und funktionaler ist. Jeder Schalter, jede Steckdose und jeder technische Punkt befindet sich dort, wo er wirklich gebraucht wird – nicht dort, wo er während der Bauphase einfach am leichtesten einzusetzen war.
Vorher
Ein standardisierter Bauträgergrundriss, korrekt, aber noch nicht personalisiert.
Methode
Möbel- und Grundrissplanung vor der endgültigen Definition der technischen Anlagen.
Nachher
Fließendere Räume, komfortablere Zugänge und ein Zuhause, das um die reale Nutzung herum geplant wurde.
Ein Zuhause ohne weiße Wände
Eine der prägendsten Entscheidungen des Projekts betrifft die Farbe. In diesem Penthouse gibt es keine weißen Wände. Alle Wände wurden in einem hellen Grau gestrichen: elegant, weich und umhüllend, gewählt, um einen neutralen Hintergrund zu schaffen, der niemals anonym wirkt.
Weiß hätte die Räume kühler und weniger persönlich erscheinen lassen. Helles Grau hingegen betont den Eichenboden und bringt Möbel, Accessoires, Kunstwerke und farbige Details besser zur Geltung. Die Farbwahl war daher nicht nur dekorativ, sondern planerisch: ein Mittel, um Atmosphäre, Tiefe und Kohärenz zwischen den Räumen zu schaffen.
Farbe ist in jedem Innenarchitektur-Projekt ein zentrales Thema, denn sie beeinflusst die Raumwahrnehmung und den täglichen Komfort. Dies vertiefen wir auch in unserem Leitfaden zur Farbpsychologie im Zuhause, in dem wir erklären, wie Farbtöne, Kontraste und Oberflächen die Art verändern können, wie ein Raum erlebt wird.
Das Zuhause basiert auf einem präzisen Farbgleichgewicht: eine weiche, zurückhaltende Basis, markante Möbel in Schwarztönen, leuchtend blaue Akzente und sanftere Farben in den Schlafzimmern. Das Ergebnis ist charaktervoll, ohne überladen zu wirken, elegant, ohne unpersönlich zu werden. Auch die Beleuchtung wurde so geplant, dass sie diese Atmosphäre unterstützt, denn Licht und Farbe müssen immer zusammenwirken, um Wohlbefinden und wahrgenommene Qualität zu erzeugen.
Die Farbpalette des Projekts
- Helles Grau an Wänden und vertikalen Flächen
- Eichenboden, betont durch den neutralen Hintergrund
- Schwarze Möbel, um Tiefe und Charakter zu schaffen
- Leuchtendes Blau als markanter Farbakzent
- Weichere und ruhigere Töne für Elternschlafzimmer und Kinderzimmer
- Gästebad mit schwarzer Decke und schwarzer Waschtischwand für eine starke räumliche Wirkung

Der Wohnbereich: ein offener Raum für Kommunikation in alle Richtungen
Der Wohnbereich wurde als offener, eleganter und kommunikativer Raum gestaltet, in dem Küche, Esstisch und Lounge kontinuierlich miteinander in Beziehung stehen. Wir wollten keine drei Bereiche schaffen, die lediglich nebeneinander liegen, sondern einen fließenden Raum, der Verbindung in jedem Moment des Tages ermöglicht.
Die Küche mit Insel erlaubt es, zu kochen und gleichzeitig zum Raum und zu den anwesenden Personen ausgerichtet zu bleiben. Das ist eine sehr wirksame Lösung in zeitgemäßen offenen Wohnbereichen, denn sie verwandelt die Küche in einen Ort der Begegnung und nicht nur in einen Arbeitsbereich. Wenn Sie eine ähnliche Lösung planen, können Sie auch unsere Kategorie zu Küchen mit Insel entdecken.
Wer kocht, wer am Tisch sitzt und wer sich auf dem Sofa befindet, kann ohne visuelle oder funktionale Barrieren im Gespräch bleiben. Auch die Position des Esstisches wurde sorgfältig geplant: Zwischen Küche und Lounge platziert, wird er zu einem echten Verbindungselement. Er trennt die Funktionen nicht, sondern setzt sie in Beziehung zueinander.
Die Wahl des Tisches war daher ein integraler Bestandteil des Layouts. In einem offenen Raum müssen Maße, Abstände, Sitzplätze und Proportionen im Verhältnis zum Raum präzise bewertet werden. Diese Themen vertiefen wir in unseren Leitfäden darüber, wie man den Tisch passend zum Raum auswählt, und über die Anzahl der Sitzplätze am Tisch.
Die Lounge vervollständigt dieses Konzept durch ein Sofa ohne feste Rückenlehnen, aber mit gepolsterten, komfortablen und frei verschiebbaren Rückenpolstern. Diese Wahl macht den Wohnbereich deutlich flexibler als ein traditionelles Sofa: Man kann sich zum TV, zur Küche, zum Tisch oder zu den Personen im Raum ausrichten. Für alle, die ihren Wohnbereich planen, haben wir diese Aspekte in unserem Leitfaden darüber vertieft, wie man ein Sofa auswählt.
Das Ergebnis ist ein offener Wohnbereich, der für Kommunikation in alle Richtungen konzipiert wurde: komfortabel, dynamisch und angenehm zu leben. Jeder Punkt des Raumes ist mit den anderen verbunden, ohne Ordnung und Lesbarkeit zu verlieren. Der Eichenboden schafft Kontinuität, während die dunklen Möbel und blauen Details dem Wohnbereich Tiefe und Identität geben.
Die Küche wurde auch im Hinblick auf die spezifischen Wünsche des Kunden sehr sorgfältig geplant. Eine der Anforderungen war die Integration einer Doppelspüle – eine praktische Lösung für alle, die die Küche intensiv nutzen und sich bei den täglichen Abläufen mehr Komfort wünschen.
Details des Wohnbereichs
- Offener Wohnbereich, geplant für den Dialog zwischen Küche, Esstisch und Lounge
- Küche mit Insel, zum Wohnbereich hin ausgerichtet
- Esstisch als Verbindungselement zwischen Küche und Sofa positioniert
- Sofa ohne feste Rückenlehnen, mit gepolsterten und beweglichen Rückenpolstern
- Doppelspüle auf Wunsch des Kunden
- Grundriss abgestimmt auf tägliche Abläufe und geselliges Wohnen
- Technische Anlagen koordiniert mit der Position der Möbel
- Kontrast zwischen dunklen Oberflächen, blauen Details und Eichenboden
- Beleuchtung für Arbeitslicht, Atmosphäre und Komfort geplant


Der Schlafbereich: eine private Suite innerhalb des Penthouses
Der Schlafbereich war einer der Bereiche, in denen die Überarbeitung des Grundrisses den größten Vorteil brachte. Ausgehend von der ursprünglichen Bauträgeraufteilung haben wir Proportionen, Zugänge, Stauraum und Nutzbarkeit der Räume bewertet und dort eingegriffen, wo es notwendig war, um komfortablere und besser organisierte Räume zu schaffen.
Das Elternschlafzimmer wurde als ruhiger, geordneter und multifunktionaler Raum konzipiert. Neben dem Bereich für Erholung haben wir eine begehbare Garderobe, ein verdecktes Homeoffice und ein vergrößertes en-suite Bad integriert, das für die gleichzeitige Nutzung durch zwei Personen geplant wurde.
In einem Schlafbereich dieser Art geht es bei der Planung nicht nur um Bett oder Kleiderschrank, sondern um das Gleichgewicht zwischen Ruhe, Stauraum, Privatsphäre und täglichen Funktionen. Es ist derselbe Ansatz, den wir in unserem Leitfaden darüber vertiefen, wie man ein Schlafzimmer einrichtet.
Wenn der Arbeitsplatz nicht genutzt wird, verschwindet er optisch und der Raum bewahrt seine private Atmosphäre. Es ist eine diskrete Lösung, ideal, um eine zusätzliche Funktion zu integrieren, ohne das Schlafzimmer dauerhaft in ein Arbeitszimmer zu verwandeln.
Lösungen für den Schlafbereich
- Funktionale begehbare Garderobe, integriert in den Elternbereich
- Vergrößertes en-suite Bad mit direktem Zugang vom Schlafzimmer
- Großer Waschtisch mit einzelnem Aufsatzwaschbecken und großem Spiegel
- Verdecktes Homeoffice
- Besser proportionierte Räume im Vergleich zum ursprünglichen Grundriss
- Fließendere und privatere Wegeführungen
- Weiche, geordnete Atmosphäre, abgestimmt auf den Rest des Penthouses

Das en-suite Bad: größer, komfortabler und passend zum Schlafzimmer proportioniert
Eine der wichtigsten Verbesserungen im Schlafbereich betrifft das en-suite Bad. Im ursprünglichen Grundriss wurde der Raum nicht vollständig ausgeschöpft: Die Fläche war vorhanden, doch die Aufteilung ermöglichte kein Bad, das wirklich komfortabel und dem Penthouse angemessen proportioniert war.
Durch die Überarbeitung des Grundrisses haben wir das Bad vergrößert und in einen funktionaleren, eleganten Raum verwandelt, der auf die tägliche Nutzung abgestimmt ist. Das Ziel war nicht einfach ein größeres Bad, sondern ein besser organisiertes Bad, mit korrekten Abständen, klaren Funktionen und proportional passendem Mobiliar.
Der Waschtisch wurde mit großzügigen Maßen, einem großen Spiegel und einem einzelnen Aufsatzwaschbecken geplant. Diese Lösung hält den Raum klar, elegant und sehr komfortabel in der Nutzung, bietet eine breite Ablagefläche und wirkt visuell leichter als eine stärker fragmentierte Komposition. Die Anordnung des Waschtischs, der seitlichen Bewegungsflächen und der Dusche wurde mit derselben Sorgfalt geplant, die wir in unserem Leitfaden darüber erläutern, wie man ein Bad einrichtet.
Aus ästhetischer Sicht haben wir elegante, aber ausdrucksstarke Farben gewählt. Das Blau der Waschtischwand verleiht Charakter und tritt in Dialog mit den Kunstwerken des Kunden, während die hellgrauen Wände und der Eichenboden den Raum weich, ruhig und kohärent mit dem Rest des Penthouses halten.
Vorher
Ein Bad, das im Verhältnis zur verfügbaren Fläche und zu den Bedürfnissen des Paares nicht optimal genutzt wurde.
Eingriff
Vergrößerung des Raumes, großzügiger Waschtisch und funktionalere Aufteilung.
Ergebnis
Ein komfortables, helles und elegantes en-suite Bad, praktisch nutzbar für zwei Personen.

Das Gästebad: klein, innenliegend und überraschend
Neben dem en-suite Bad wurde auch das Gästebad mit großer Sorgfalt geplant. Es handelt sich um einen kleinen, innenliegenden Raum ohne Fenster, der leicht zu einem einfachen Funktionsbad hätte werden können. Stattdessen haben wir entschieden, ihn zu einem der charakteristischsten Bereiche des Penthouses zu machen.
Schwarz wurde gezielt an der Decke und an der Frontwand hinter dem Waschtisch eingesetzt, während die Seitenwände in hellem Grau gehalten wurden. Diese Kombination erzeugt eine intensive räumliche Wirkung, bleibt aber ausgewogen.
Zu Beginn war der Kunde zurückhaltend, weil Schwarz in einem kleinen Bad riskant erscheinen kann. Das Ergebnis wurde jedoch sehr geschätzt: ein kompakter, eleganter Raum mit starkem Wow-Effekt.
Die Kunstwerke des Kunden als Teil des Projekts
Ein wichtiger Wunsch des Kunden war es, seine Kunstwerke in das Zuhause zu integrieren. Wir wollten nicht einfach freie Wände finden, an denen sie aufgehängt werden konnten: Ziel war es, sie wirklich zu inszenieren und zu einem integralen Bestandteil des Projekts zu machen.
Dafür haben wir Position, Hintergründe, Abstände und Beziehung zum Mobiliar genau untersucht. Auch hier war das helle Grau der Wände entscheidend: Es schafft eine neutrale und raffinierte Basis, die besser als Weiß geeignet ist, um Farben, Rahmen und künstlerische Kompositionen hervorzuheben.
Die Kunstwerke sind keine Elemente, die am Ende hinzugefügt wurden, sondern integrierte Präsenzen in der Erzählung des Penthouses. Sie tragen dazu bei, das Zuhause persönlicher, gelebter und näher an der Identität des Kunden zu gestalten.
Galerie des finalen Ergebnisses






Entdecken Sie auch die vollständige Projektgalerie in unserem Portfolio: Modernes Penthouse in Conegliano: realisiertes Projekt.
Was sich ändert, wenn der Architekt vor Bauabschluss einbezogen wird
Dieses Projekt zeigt, wie wichtig es ist, Architekt und Innenarchitekt bereits vor der Fertigstellung des Zuhauses einzubeziehen. Eine frühzeitige Zusammenarbeit ermöglicht es, die Raumaufteilung zu optimieren, Kompromisse bei den technischen Anlagen zu vermeiden, Möbel präziser zu planen und ein Zuhause zu schaffen, das auf seine Bewohner zugeschnitten ist.
Bei einem Neubau-Penthouse besteht das Risiko zu denken, dass bereits alles gelöst sei, nur weil die Immobilie neu ist. In Wirklichkeit ist ein neues Zuhause nicht automatisch funktional, persönlich oder gut geplant. Der Unterschied entsteht durch maßgeschneiderte Arbeit: die Gewohnheiten des Kunden verstehen, die tägliche Nutzung der Räume vorhersehen und einen standardisierten Grundriss in einen wirklich bewohnbaren Raum verwandeln.
Mehr Funktionalität
Die Räume wurden auf Basis des realen Lebens neu gedacht, nicht nur auf Basis des ursprünglichen technischen Grundrisses.
Mehr Komfort
Wege, Zugänge, technische Anlagen und Möbel wurden koordiniert, um das Zuhause im Alltag komfortabler zu machen.
Mehr Identität
Farben, Kunstwerke, Möbel und Details machen das Penthouse persönlich, elegant und wiedererkennbar.
Höherer wahrgenommener Wert
Frühzeitige Planung erhöht die Gesamtqualität der Wohnung und reduziert spätere Korrekturarbeiten.
Fehler, die man bei einem Neubau-Penthouse vermeiden sollte
Den Bauträgergrundriss ohne Prüfung akzeptieren. Auch ein technisch korrekter Grundriss kann deutlich verbessert werden, wenn er in Bezug auf Möbel und Alltag gelesen wird.
Technische Anlagen vor den Möbeln definieren. Steckdosen, Lichtpunkte, Abläufe und Schalter sollten dem Innenraumprojekt folgen, nicht umgekehrt.
Weiß als automatische Wahl verwenden. Weiß ist nicht immer die beste Lösung. In diesem Penthouse hat helles Grau den Eichenboden und die farbigen Elemente deutlich besser zur Geltung gebracht.
Angst vor dunklen Farben haben. Schwarz und Blau können, wenn sie ausgewogen eingesetzt werden, ein Zuhause eleganter, tiefer und atmosphärischer wirken lassen.
Kunstwerke als Nebenelemente behandeln. Die Werke des Kunden sollten in das Projekt integriert und nicht zufällig am Ende hinzugefügt werden.
Kleine Bäder unterschätzen. Auch ein innenliegendes Bad kann zu einem der überraschendsten Räume des Hauses werden.
Häufig gestellte Fragen
Wann sollte man einen Innenarchitekten bei einem Neubau einbeziehen?
Der beste Zeitpunkt ist vor der endgültigen Festlegung von Wänden und technischen Anlagen. So ist es möglich, den Grundriss zu verbessern, Möbel korrekt zu planen und das Zuhause von Anfang an funktionaler zu gestalten.
Ist es sinnvoll, den Grundriss bei einem Neubau zu verändern?
Ja, wenn die Änderungen Komfort, Wegeführung und Nutzbarkeit verbessern. Ein Bauträgergrundriss kann technisch korrekt sein, ist aber nicht immer auf die spezifischen Bedürfnisse des Kunden optimiert.
Sollte man zuerst die Möbel oder die technischen Anlagen planen?
In einem gut durchdachten Projekt müssen Möbel und technische Anlagen koordiniert werden. In diesem Penthouse sind wir von der Position der Möbel ausgegangen, um Steckdosen, Beleuchtung und Anschlüsse an den wirklich nützlichen Punkten zu definieren.
Machen graue Wände ein Zuhause dunkler?
Nicht unbedingt. Ein gut gewähltes helles Grau kann eine wärmere und elegantere Atmosphäre schaffen als Weiß und gleichzeitig Böden, Möbel und Farbakzente hervorheben.
Nützliche Leitfäden für die Planung Ihres Zuhauses
Wenn Sie ein neues Zuhause kaufen oder ein Penthouse individuell planen möchten, können Ihnen diese Leitfäden helfen, Räume, Möbel, Farben und tägliche Funktionen richtig zu definieren.
- Wohnung einrichten: Leitfaden zur Planung
- Farbpsychologie im Zuhause
- Wie man ein Wohnzimmer einrichtet
- Wie man ein Sofa auswählt
- Wie man den Tisch passend zum Raum auswählt
- Wie man ein Schlafzimmer einrichtet
- Wie man ein Bad einrichtet
- Wie man einen Hauswirtschaftsraum plant
Möchten Sie Ihr Zuhause planen, bevor es zu spät ist?
Wenn Sie eine Neubauwohnung oder ein Penthouse kaufen, ist der beste Zeitpunkt für die Innenraumplanung, bevor Wände und technische Anlagen endgültig festgelegt sind. Wir helfen Ihnen, den Grundriss zu analysieren, mögliche Schwachstellen zu korrigieren und eine standardisierte Aufteilung in ein wirklich maßgeschneidertes Zuhause zu verwandeln.






